Sprachkulturelle Informationen

Zur Arbeitsweise

Die Arbeitsweise im Sauseschritt:

  1. Einen Text auswählen und anklicken
  2. Textarbeit:
    1. Sich orientieren (Überschrift, Bild, etc.)
    2. Den Text einmal hören (Sie können dafür auf die Audiografik klicken). Jeder Text wird einmal im Ganzen gesprochen (bei der ersten Zeile); danach wird jeder Absatz separat vorgelesen (Audiografik neben dem Absatz immer anklicken.)
    3. Text „sieben“ mithilfe des Vorwissens, der Internationalismen und Germanismen, der Lautentsprechungen…. (Mehr dazu später.)
    4. Einzelne Lexeme anklicken für Verstehenshilfen.
  3. Fragen zum Textverständnis erarbeiten
  4. Übersetzung.
  5. Lernfortschritt analysieren.

Diese finden Sie auch immer unter der Rubrik „Hilfe“ auf der Webseite!

Wenn schon die vorgegebene Reihenfolge nicht eingehalten werden muss, ist es für Sie vielleicht einfacher, wenn Sie die Schritte oder „Lektionen“ des ersten Teils einen nach dem anderen erarbeiten, so dass Sie eine solide Einführung in das Prinzip des multilingualen Erschließens bekommen. Danach können Sie die Texte nach Lust und Laune auswählen und erarbeiten. Sie müssen natürlich nicht bei den von uns vorgeschlagenen Texten bleiben – da sie Originaltexte sind, können Sie selber versuchen, etwas Interessantes aus dem Internet zu finden! Der Vorteil bei unseren Texten ist, dass Sie dabei Links erhalten mit Erklärungen über die von Deutschen her erschließbaren Strukturen und Lexeme.

Während Sie die Texte erarbeiten, haben Sie die Möglichkeit, sich Notizen zu machen. Bei den ersten Texten gibt es auch steuernde Fragen zu den im Text erschienenen Phänomene (wie z.B. Verbkonjugation, Wortstellung im Satz, Verwendung von Präpositionen usw.). Diese könnten Ihnen helfen, sich eine eigene „Grammatik“ aufzubauen. Sie können jeder Zeit diese Grammatik ergänzen und Teile davon verwerfen oder revidieren. Auch einige „Zwischenhalte“ sind vorhanden, die Ihnen die Gelegenheit geben, auch gesteuert über ihren eigenen Lernprozess zu denken und das zusammenzufassen, was Sie schon gelernt haben. Wenn Sie diesen Schritten folgen, erhalten Sie eine Struktur, so dass Sie dann später ganz ohne unsere Hinweise Texte erschließen können.

Ein letzter Hinweis: Manchmal ist es doch nicht möglich, einen Text komplett anhand von sprachlichen Gemeinsamkeiten zu sieben. Trotz unserer besten Bemühungen ist seit dem Turm von Babylon jede Sprache durch eine Eigendynamik ausgeprägt. Die besonderen Merkmale jeder Sprache, die keine Entsprechung in weiteren verwandten Sprachen aufweisen, nennt man Profilstrukturen. Im Rahmen des EuroComRom-Projekts können diese auf einen so genannten „Profilwortschatz“ beschränkt werden. Bei den germanischen Sprachen ist es aber schwieriger, hier nur Lexeme einzubeziehen. Daher werden Sie auch im Laufe des Kurses zwei weiteren Rubriken kennen lernen, die nicht zu den sieben Sieben gehören: zum einen die Profilwörter des Englischen, zum anderen die Profilstrukturen, die es zwar im Englischen, jedoch nicht im Deutschen gibt.

Wir wünschen viel Lesevergnügen und Lernspaß!