2. Workshop e-Learning 2.0

 

„Web 2.0 and Social Software in Technology enhanced Learning“

im Rahmen der 6. e-Learning Fachtagung Informatik
DeLFI 2008
7. September 2008 - Lübeck

 

Call for Paper

Web 2.0 and Social Software in Technology enhanced Learning

Social Software und Ansätze des Web 2.0 verfügen in Bildungskontexten über sehr hohe Potenziale und werden vermehrt in solchen eingesetzt. Lernen ist in aller Regel und insbesondere auch in informellen Lernsettings ein sozialer Vorgang, welcher durch die das Web 2.0 prägenden Prinzipien befördert werden kann. Zum einen können typische Nachteile, die dem Erfolg klassischer E-Learning Szenarien entgegenstehen, gemildert werden, zum anderen ermöglichen mit Social Software ausgestaltete E-Learning-Angebote eine Reihe weitergehender Mehrwerte gegenüber traditionellen Lernkontexten. Insbesondere erleichtern die sehr geringen Partizipationsbarrieren Nutzern den Zugang zu Bildungsangeboten, fördern deren aktive Partizipation und die Nachvollziehbarkeit und Transparenz von Lern- und Kommunikationsprozessen erlauben deren Analyse und Auswertung für zukünftige Lernsituationen (Metalernen).
Für einen erfolgreichen Einsatz von Web 2.0 Technologien und Social Software Anwendungen im e-Learning sind aber noch verschiedene Herausforderungen auf vier Ebenen in der Forschung und Entwicklung zu adressieren:

  • Anwendungen: spezielle Web 2.0 Anwendungen mit lernspezifischen Funktionalitäten sind zu gestalten
  • Infrastrukturen und Technologien: die dem Web 2.0 zugrunde liegenden und seine Anwenderakzeptanz befördernden Infrastrukturen und Technologien sind zu entwickeln.
  • Didaktik und Wirksamkeitsforschung: didaktische Modelle, die Web 2.0 Anwendungen einbeziehen, sind zu entwickeln und deren Wirksamkeit zu erforschen.
  • Organisationsentwicklung: die Organisations- und Geschäftsmodelle von Bildungseinrichtungen sind an die geänderten Anwendungen und ein geändertes Community-Verhalten anzupassen.