Industrial Colloquium (SS 2017)

TuCaN Kurs ID: 18-sm-2290-ko (2CP)

Ofizielle Webseite des Industriekolloquiums im SS2017

Das Industriekolloquium ist eine Pflichtveranstaltung in der Vertiefung Datentechnik, steht darüber hinaus aber auch allen interessierten Studierenden und Gästen offen.

Ziel der Veranstaltung ist es, Studierenden der TU Darmstadt, aber auch externen Interessenten aus Industrie und Forschung einen Einblick in aktuelle Fragestellungen von Forschung und Entwicklung zu geben. Im Sommersemester 2017 wird es von den Fachgebieten „Multimedia Kommunikation“ und „Echtzeitsysteme“ organisiert.

Geboten werden insgesamt sechs bis acht Vorträge zu aktuellen Themen aus dem Umfeld des Instituts für Datentechnik. Experten aus der Industrie werden an u.g. Terminen (jeweils dienstags) Vorträge zu aktuellen Aufgabenstellungen rund um das Thema „Medizintechnik für die Prävention und Therapie“ halten.

Themen: Das Vortragsspektrum umfasst sowohl allgemein gesellschaftliche Aspekte (sozio-ökonomische Relevanz, ethisch-rechtliche Aspekte), wissenschaftliche (medizinische) Fragestellungen, Software (Embedded-Bereich, Qualitätssicherung) und Hardware-Aspekte (Sensortechnologie) als auch den Einsatz von spielerischen Konzepten und Game-Technologie für die Prävention und Therapie.

Zeit und Ort:

Jeweils dienstags (siehe Tabelle) von 17:10 bis ca. 18:40 Uhr

Sommersemester 2017

S306/053 Merckstraße 25, 64283 Darmstadt

Für Gäste ist keine Anmeldung erforderlich. Für Fragen zum Industriekolloquium selbst steht Ihnen das Sekretariat des FG KOM (Frau Ehlhardt, Tel. 6151-16-29102) bzw. das Sekretariat des FG ES (Frau Seifert, Tel. 6151 16-22350) zur Verfügung.

Für Studierende: bitte beachten Sie die Bedingungen zur Anrechnung als Prüfungsleistung. Eine Anmeldung über TUCaN ist für Studierende dann erforderlich, wenn dieses Industriekolloquium als Prüfungsleistung angerechnet werden soll.

Veranstalter:

Prof. Dr.-Ing. Ralf Steinmetz, Dr.-Ing. Stefan Göbel, Augusto Garcia-Agundez,  FG Multimedia Kommunikation

Prof. Dr. rer. nat. Andy Schürr, Stefan Tomaszek, FG Echtzeitsysteme

Plagiatshinweis

Plagiate bei KOM

Ausarbeitungen, die wesentliche Teile aus anderen, nicht gekennzeichneten Quellen enthalten, führen zu einem „Nicht Bestehen“ des Industriekolloquiums.

Vorträge:

Datum - Gast - Firma - Titel

  • 16.5 - Thomas Eissenlöffel - Roche Diabetes Care GmbH - Sichere Software
  • 23.5 - Erik Steiner - Zühlke AG - Agile Systementwicklung in der Medizintechnik
  • 30.5 - Prof. Dr. Elke Kalbe - Uniklinik Köln
  • 20.6 - Dr. Nadine Lang - Fraunhofer IIS - Körpernähe Sensorik für die Therapie, Prävention und mobile Leistungsdiagnostik
  • 27.6 - Dr. Erik Lins - m2m Germany - Sensoren und Funktechnologien für das Internet-Of-Things
  • 4.7   - Armin Schnürer - gTec Austria - Brain Computer Interfaces (BCI): Current and future applications
  • 11.7 - Karsten Ehrig - Roche Diabetes Care GmbH - Rule-based Handling of Blood Groups and Products in Transfusion Medicine

 

Abstracts:

 

Thomas Eisenlöffel - Sichere Software

 Der Vortrag “Sichere Software” beleuchtet das Thema Software-Sicherheit unter zwei Aspekten: Funktionale Sicherheit (Safety) und Zugriffs-Sicherheit (Security). Der Vortrag präsentiert anhand von Beispielen die Ursachen und Konsequenzen unsicherer Software. Ausgehend von  den gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Software-Entwicklung werden anhand des Software-Entwicklungsprozesses typische Fehlerquellen aufgezeigt und Vorgehensweisen beschrieben, um Software sowohl funktional sicher als auch zugriffsicher zu machen. Die Vorgehensweisen beziehen sich sowohl auf den Software-Entwicklungsprozess, als auch auf die im Rahmen der Software-Entwicklung erstellten Artefakte. Dabei werden auch speziell Architektur-, Design- und Codierregeln betrachtet, um sichere Software zu erstellen.

Erik Steiner - Zühlke AG

Agilität ist in der Softwareentwicklung mittlerweile weit verbreitet und ein wichtiger Erfolgsfaktor für Projekte. Selbst in der regulierten Welt der Medizintechnik etabliert sich die agile Softwareentwicklung. Die nächste Herausforderung ist die Agilität in der Gewerk übergreifenden Entwicklung von Geräten, die in diesem Vortrag aufgegriffen wird. Dabei werden verschiedene Aspekte der Einführung und der Durchführung von agiler Geräteentwicklung betrachtet, die auf langjährigen Erfahrungen aus der Projektpraxis bei Zühlke beruhen. Neben methodischen Aspekten wie „iteratives Vorgehen“ oder „Scrum gelebt im System“, werden auch Themen der Teamorganisation, der Gewerk übergreifenden Zusammenarbeit, der Selbstorganisation und Systemintegration vorgestellt.

Armin Schnürer - g.Tec Austria

Lately, BCI systems become increasingly used in the context of stroke rehabilitation and assessment of consciousness. Many BCI systems are based on motor imagery activity recorded from the sensorimotor cortex, which is translated into continuous control signals for rehabilitation devices. Some devices use Virtual Reality/FES to allow users to observe an avatar’s limb movement.